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Einleitung der Ovulation
Die Frau setzt bei einem normalen Zyklus eine Eizelle (Ei) 14 Tage vor der nächsten Menstruation frei. Bei den Techniken der Assistierten Reproduktion empfiehlt man eine kontrollierte Stimulation des Eierstocks, welche die Entwicklung mehrerer Eizellenfollikel zum Ziel hat, um die Produktion einer größeren Menge reifer Eizellen zu erreichen, womit die Erfolgschancen jedes Zyklus erhöht werden
Die Einleitung der Ovulation geschieht mit Hilfe von Hormonen (FSH und LH), die denen ähnlich sind, welche die Frau produziert, mit einer Dosis, die über dem normalen liegt. Es gibt verschiedene Vorschriften für die Medikation und die Auswahl, die auf der klinischen Geschichte des Paares basieren und dem Typ von assistierter Reproduktionstechnik, die das Ärzteteam für die Anwendung auswählt. Während eines Behandlungszyklus kann die Medikamentendosis von einem Tag auf den nächsten abweichen abhängig von der Eierstockreaktion. Diese Reaktion der Eierstöcke wird anhand der Estradiolmenge (weibliches Hormon) im Blut und die Messung der Ovarienfolikel mit einer Scheidenechographie festgestellt. Diese Untersuchungen geschehen an bestimmten Tagen des Menstruationszyklus und man nennt sie Folikularbeobachtung. Wenn eine ausreichende Menge reifer Folikel existiert, dann wird die Technik der assistierten Reproduktion angewandt.
Zwischen 1 bis 2 % der Patienten reagieren übertrieben auf das Medikament (Syndrom der Eierstock-Hyperstimulation ). Die Komplikationen der Eierstock-Hyperstimulation können sich zeigen durch Unterleibsschmerzen, Schwindel, Atemnot und Ödeme in den unteren Organen; es wurden auch Fälle intensiver Unterleibsschmerzen registriert. Trotzdem kann mit einer Ultraschall Kontrolle und der gewöhnlichen Medikamentendosis das Risiko einer Eierstock-Hyperstimulation verringert werden. Für den Fall eines geringen Verdachts von Komplikationen wird der Behandlungszyklus ausgesetzt.
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