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Häufig gestellte Fragen

Unfruchtbarkeit:

 

Wir versuchen uns einigen Fragen zu nähern, die uns häufig gestellt werden. Dies sind die Antworten auf die häufigsten Fragen, die dabei helfen können eure Entscheidungen zu treffen.

1. Wann sollte man sich wegen Unfruchtbarkeit beraten lassen?

Wenn man ein Jahr lang Geschlechtsverkehr hatte ohne Verhütung und keine Schwangerschaft eingetreten ist.

2. Wie viele Paare haben Probleme mit der Fruchtbarkeit?

Die Daten zeigen, dass zwischen 15 und 17 Prozent der Paare Probleme damit haben ein Kind zu bekommen.

3. Welches Mitglied des Paares sollte sich beraten lassen?

Es sollten beide zur Beratung gehen. Die Analyse der Ursachen der Unfruchtbarkeit der Paare zeigt, dass ein Drittel ausschließlich bei der Frau liegt, ein Drittel bei dem Mann und das restliche Drittel auf Problemen beider beruht.

4. Welche Bedeutung hat das Alter des Paares für die Fruchtbarkeit?

Das Alter der Frau hat eine wichtigere Bedeutung, als das Alter des Mannes. In der Frau tritt die negative Wirkung des Alters auf die Möglichkeit eine Schwangerschaft zu erreichen auf. Dies bemerkt man ab dem Alter von 35 Jahren und es wird nach und nach ein Rückgang verzeichnet, der sich ab dem Alter von 40 Jahren beschleunigt.

5. Welche Bedeutung haben frühere Fehlgeburten im Laufe der Reproduktionsgeschichte des Paares?

Die spontan aufgetretenen Fehlgeburten sind häufig bei der fruchtbaren Frau und müssen im Allgemeinen nicht mit späteren Problemen in Beziehung stehen. Trotzdem, wenn eine Frau drei Fehlgeburten hatte, dann muss man sie als eine zu Fehlgeburten neigende Frau ansehen und die Ursachen müssen untersucht werden.

6. Welches sind die am häufigsten angewandten Forschungsmethoden, um eine Sterilitätsdiagnose zu erstellen?

Im Augenblick hat man die Erforschung der Sterilität stark reduziert. Bei der Frau macht man im Allgemeinen eine Hormonanalyse und eine Radiographie des Eileiters. Im Falle des Mannes erforscht man den Samen mit einem Spermiogramm. Diese Untersuchungen müssen ausgebaut werden für den Fall pathologischer Probleme.

7. Welches sind die häufigsten Behandlungen?

Die Einleitung der Ovulation durch künstliche Befruchtung mit dem Samen des Ehemannes oder dem Samen eines Spenders. Außerdem sind sehr geläufig die Behandlungen der In Vitro Befruchtung (IVF-ICSI) und die Eizellenspende.

8. Welche Risiken haben die Behandlungen?

Heutzutage sind die Behandlungen sehr standardisiert und die Einnahmedosis wird sehr genau angepasst an jeden Fall. Deswegen kann man davon ausgehen, dass ein minimales Risiko bei den Behandlungen vorliegt.

9. Sind die Behandlungen schmerzhaft?

Im Allgemeinen müssen sie nicht schmerzhaft sein. Die Schritte, die unangenehm oder schmerzhaft sein könnten, geschehen unter Betäubung (die Entnahme der Eizellen). In jedem Fall hängt es sehr stark von der Empfindlichkeit jeder Frau ab.

10. Welches Risiko haben wir für eine Mehrfachschwangerschaft?

Im Falle der künstlichen Befruchtung mit Samen bewegt sich dieses um die 15 Prozent und in den meisten Fällen sind es Zwillinge. Die Vitro Befruchtung hängt ab von der Menge der Embryonen, die übertragen werden sollen. In der Regel überträgt man nicht mehr als 2, manchmal 3 Embryonen und in ungefähr 70 bis 80 Prozent der Schwangerschaften nach IVF wird ein Kind, in 20 Prozent werden Zwillinge geboren und in 1-3 Prozent der Fälle sind es sogar Drillinge. Heutzutage herrscht die allgemeine Tendenz vor die Zahl der Embryonen, die übertragen werden, zu reduzieren, indem man es an jeden Fall anpasst und es von der Entscheidung der Patientin abhängig macht.

11. Was können wir tun, wenn der Mann keine Spermien hat?

Das Fehlen von Spermien im Ejakulat nennt man Azoospermie. Zuerst muss man untersuchen, ob es sich um eine Störung handelt, d.h., dass der Mann zwar Spermien generiert, aber diese nicht im Ejakulat auftauchen oder ob es ein weiteres Krankheitsbild gibt. In der Mehrheit der Fälle kann man Spermien direkt aus dem Hoden entnehmen durch einen einfachen Eingriff unter Betäubung.

12. Wirkt sich die Chemotherapie auf die Reproduktion der Männer in der Zukunft aus?

Sie wirkt sich wirklich aus. In vielen Fällen ist sie irreversibel, obwohl es Ausnahmen gibt. Es gibt die Möglichkeit die Proben einzufrieren in unserer Bank, damit sie nach der Chemotherapie verwendet werden können.

13. Können wir das Geschlecht unserer Kinder wählen?

Die spanische Gesetzgebung sieht vor, dass es nur erlaubt ist, wenn eine Krankheit vorliegt, die vom Geschlecht des Neugeborenen abhängt.

14. Kann eine allein stehende Frau ohne einen männlichen Partner diese Techniken nutzen?

Es können alleinstehende Frau oder solche ohne verbundenes Krankheitsbild diese Techniken nutzen und Behandlungen mit Spendersamen durchführen lassen.

15. Können wir ein gesundes Kind haben, wenn mein Partner HIV positiv oder Träger von Hepatitis C ist?

Ja, im Augenblick gibt es Behandlungstechniken für den Samen, die es erlauben diese Viren zu eliminieren aus der Probe, damit sie später verwendet werden können bei Behandlungen assistierter Reproduktion. Auf diese Weise verhindert man die Ansteckung des zukünftigen Kindes und der Mutter.

16. Wann empfiehlt sich die Spende von Eizellen?

Bei Frauen mit nicht funktionierenden Eizellen oder bei denen mehrfach andere Behandlungen gescheitert sind. Es ist eine immer häufiger angewandte Behandlung aufgrund des höheren Alter der Frau, die sich dazu entscheidet zu gebären.




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