Das Einfrieren, auch Kryokonservierung genannt, einer Samenprobe oder die Biopsie des Testikels ist eine relativ einfache Technik bei der der Probe ein halber Kryoschutz hinzugefügt wird und es wird dann mit flüssigen Nitrogendämpfe eingefroren (- 196°). Dieser Prozess jührt man in bestimmten Fällen durch.
Bei Fällen ernster Oligoastenotheratospermia (geringe Anzahl an Spermien und/oder geringe Beweglichkeit und/oder schlechte Morphologie) und Phasen der Abwesenheit von Spermien im Ejakulat mit dem Ziel über eine ausreichende Menge beweglicher Spermien zum Zeitpunkt der Verwendung zu verfügen.
Bei uroandrologischen Pathologien, die Schwierigkeiten beim Koitus umfassen (Fehlbildungen, Impotenz, etc.).
Speichern von früheren Ejakulaten vor der Behandlung, welche die Fruchtbarkeit in der Zukunft beeinträchtigen könnten: Vasektomie, onkologische Behandlungen (Chemo- und Strahlentherapie),etc.
Wenn es Schwierigkeiten gibt beim Erhalt einer Ejakulatsprobe.
Die Proben aus einer Testikularbiopsie können im frischen Zustand verwendet und der Überschuss eingefroren werden, um eine erneute Biopsie des Mannes zu vermeiden für den Fall einer weiteren Behandlung oder sie können direkt kryokonserviert werden und am Tag der Verwendung aufgetaut werden.
Die Anzahl der Proben um eine ausreichende Menge an Spermien zu garantieren, hängt von der Qualität der Probe ab und von der anzuwendenden Behandlung.
Einfrieren der Embryonen
Die Embryonen, die für einen IVF-Zyklus zur Verfügung stehen, um in den Uterus übertragen zu werden, können zur späteren Verwendung eingefroren werden. Die Möglichkeiten der Nutzung eingefrorener Embryonen werden im Gesetz 14/2006 über assistierte Reproduktionstechniken genannt. Die Embryonen können während der reproduktiven Phase der Frau verwendet werden.
.
|