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Künstliche Befruchtung

Worin besteht die Technik der künstlichen Befruchtung?
Die künstliche Befruchtung besteht darin im weiblichen Reproduktionsapparat die vorher im Labor vorbereiteten Spermien abzulegen.

Ausgehend von der Samenprobe wird im Labor ein Prozess durchgeführt, der es zum Ziel hat die Spermien zu konzentrieren und die beweglichsten auszuwählen. All diese Techniken zur Verbesserung des Spermiums nennt man Techniken der Befähigung oder Wiedergewinnung von beweglichen Spermien (R.E.M.). Sobald die Spermien ausgewählt wurden, werden sie in die Patientin übertragen, die sich vorher eine Behandlung zur Einleitung der Ovulation unterzogen hat.

Wie führt man die Insemination durch?
Es ist ein Prozess bei dem Behandlung durchgeführt wird, die lediglich ungefähr 10 Minuten Ruhen verlangt. Sie besteht darin die Spermien im Uterus abzulegen mit Hilfe einer feinen Kanüle und zwar genau zum Zeitpunkt der Ovulation.

Wie viele Versuche macht man normalerweise um mit dieser Technik eine Schwangerschaft zu erreichen?

In unserer Klinik werden normalerweise ein halbes Dutzend während 4 Zyklen durchgeführt.


Was für Komplikationen können auftreten?
Es gibt keine wichtige Beeinträchtigungen, die mit der Behandlung zu tun hätten. Trotzdem kann in seltenen Fällen es zu einer Hyperstimulation der Eierstöcke kommen.

Was für Arten von Insemination gibt es?
Je nach Ursprung des Samens, kann es in zwei Gruppen aufgeteilt werden: künstliche Befruchtung mit dem Samen des Partners (KBP) und künstliche Befruchtung mit Spendersamen (KBS).

KÜNSTLICHE BEFRUCHTUNG MIT DEM SAMEN DES PARTNERS (KBP)







 

 

 

 







 


 


Welches sind die häufigsten Indikationen gegen diese Behandlungen?

- Veränderung der Ovulation.
- Verringerung der Anzahl, Beweglichkeit und/oder Anomalien der Spermien.
- Schweierigkeit bei der Penetration der Spermien in die Gebärmutterhöhle.
- Veränderungen der Ejakulation.

Welche Wahrscheinlichkeit haben wir eine Schwangerschaft zu erreichen?

Ungefähr die Hälfte der Frauen unter 40 Jahren erreichen nach Abschluss von 4 Zyklen eine Schwangerschaft. 20 Prozent der Schwangerschaften bringen Zwillinge hervor. Sehr selten gibt es Schwangerschaften mit mehreren Föten.

Das Risiko einer Fehlgeburt, eine verführte Geburt oder genetische Missbildung sind genauso hoch wie bei natürlichen Schwangerschaften.

Wie müssen wir bei der KBP die Samenprobe gewinnen?

Die Art der Gewinnung des Samens und sein Transport ins Labor sind sehr wichtig sowohl für die Verarbeitung wie auch für das gewünschte Resultat. Die Samenprobe muss im Labor abgegeben werden am Tag der Insemination und man muss die folgenden Spezifikationen befolgen:

- 3 bis 5 Tagen vor Gewinnung der Proben keinen Geschlechtsverkehr haben.
- Das Samen muss aus Masturbation gewonnen werden.
- Man darf lediglich das richtige Gefäß verwenden (Auffangdose für steriles Urin).
- Die Qualität des Samens hängt von der Qualität des Orgasmus ab. Deswegen sollte man sich die benötigte Zeit nehmen und den besten Stimulus suchen.
- Die den gesamten Samen aus der Ejakulation entnehmen und das Gefäß gut verschließen.
- Die Samen innerhalb einer Stunde nach Gewinnung im Labor abgeben.

KÜNSTLICHE BEFRUCHTUNG MIT SPENDERSAMEN (KBS)

Welche Indikationen gibt es bei dieser Behandlung?
Die Indikationen der KBS sind:

1) Heterosexuelle Paare, bei denen der Mann eine Azoospermie (Fehlen von Spermien im Ejakulat) zeitigt und bei denen außerdem eine Wiedergewinnung der Spermien aus einer Testikelbiopsie nicht möglich ist.

2) Nachweislicher Rückgang der Anzahl und Beweglichkeit der Spermien bei Samen nach Scheitern oder dem nicht mehr bestehenden Wunsch nach in Vitro Fertilisation (IVF).

3) Bei Männern mit einer Erbkrankheit, die nicht mit Hilfe von DGPI-Techniken diagnostiziert werden kann, besteht ein hohes Risiko diese an die Nachkommen weiterzugeben.

4) Bei Frauen ohne männlichen Partner.

Wie wird die Auswahl des Samenspenders durchgeführt?

Die Spender begeben sich zu einer Samenbank, wo sie eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen müssen, als da wären: von guter psycho-physischer Gesundheit zu sein, keine Erbkrankheiten in der Familie zu haben, nicht an übertragbaren Krankheiten zu leiden (vor allem HIV, Hepatitis B und C,etc.) und keine Nachkommen bereits gezeugt zu haben oder auch nicht durch assisitierte oder nicht assistierte Reproduktion. Deswegen unterziehen sie sich einer medizinischen Untersuchung, bei der die geseztlich vorgeschriebenen Untersuchungen durchgeführt werden.

Die Auswahl des Spender ist Aufgabe des Teams, das die Technik anwendet und es muss die garantieren, das höchste phänotypische Ähnlichkeit besteht und auch bezogen auf die Immunreaktion und die best mögliche Kompatibilität mit der empfangenden Frau und ihrer familiären Umgebung.

Die Spende ist immer anonym, weswegen die Empfänger ihren Spender nicht beibringen oder auswählen kann und umgekehrt.

Die Auswahl des Spender ist Aufgabe des Teams, das die Technik anwendet und es muss die garantieren, das höchste phänotypische Ähnlichkeit besteht und auch bezogen auf die Immunreaktion und die best mögliche Kompatibilität mit der empfangenden Frau und ihrer familiären Umgebung.

Die Spende ist immer anonym, weswegen die Empfänger ihren Spender nicht beibringen oder auswählen kann und umgekehrt.

Wie wird die Samenprobe vorbereitet?

  Der Samen, der für die Spende verwendet werden wird, wird konserviert in einem Gefrierschutzmedium in flüssigem Nitrogen (bei –196 Grad C) in der Samenbank. Für seine Verwendung muss er aufgetaut werden und behandelt werden, um die beweglichen Spermien zu isolieren, wobei das Samenplasma eliminiert wird und das Gefrierschutzmedium isoliert wird, um die Techniken der Wiedergewinnung von beweglichen Spermien anzuwenden.

Welche Wahrscheinlichkeit haben wir eine Schwangerschaft zu erreichen?

Drei von vier Frauen, die jünger als 40 Jahre sind und sechs Zyklen abgeschlossen haben, erreichen eine Schwangerschaft.

Die Risiken einer Risiko eine Fehlgeburt, einer verfrühten eine verfrühte Geburt oder einer genetischen Missbildung sind die gleichen , wie bei einer auf natürlichem Wege herbei geführten Schwangerschaft.



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